e5 - Energieeffiziente Gemeinde

e5 - was steckt dahinter?

Ziel des Programms ist es, in den Gemeinden eine kontinuierliche und schrittweise Entwicklung zu mehr Energieeffizienz in Gang zu setzen und diese auch entsprechend zu würdigen. Gemeinden, die Energiepolitik für sich zum Schwerpunkt machen wollen, werden aktiv unterstützt. 

Durch Energieeinsparung und bessere Energieausnutzung können wichtige Beiträge zur Verringerung der Umweltbelastung erbracht werden. Das e5 Programm bietet ein professionelles Projektmanagement für Gemeinden auf ihrem Weg in eine umweltverträgliche Energiezukunft. 

(Quelle: energie:bewusst Kärnten)

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Mit dem „Reparaturbonus“ fördert das Land Kärnten die Reparatur von Haushalts-elektrogeräten. Die neue Förderaktion trat mit 14. Juli in Kraft und wird voraussichtlich bis Ende 2021 laufen.

Gefördert wird die Reparatur von Haushaltselektrogeräten (Ausgenommen Kühl- und Tiefkühlgeräte). Je Haushalt und Jahr kann ein Antrag zur Rückerstattung von 50 % der Brutto-Kosten einer Reparatur (maximal jedoch von 100 Euro) gestellt werden. Beantragen können die Förderung Privathaushalte mit Wohnsitz in Kärnten.

Und nicht nur der Kunde muss aus Kärnten sein: Es werden ausschließlich Reparaturen gefördert, die von einem Gewerbebetrieb mit Sitz in Kärnten ausgeführt werden. Der Reparaturbetrieb muss zudem auf www.reparaturfuehrer.at/kaernten registriert sein.

„Die vermehrte Nutzung von Reparaturdienstleistungen hat das Potenzial Abfälle zu vermeiden, die Umwelt zu schonen, CO2 einzusparen und damit zum Klimaschutz beizutragen. Zudem wird die regionale Wertschöpfung gesteigert, die Nutzungsdauer von Gütern verlängert und somit nachhaltig gewirtschaftet“, betont Umweltreferentin LR.in Sara Schaar.

Wichtig ist auch, die genauen Vorgaben einzuhalten:

Auf der Rechnung muss die Art der Reparatur ersichtlich sein. Die Rechnung darf außerdem nicht älter als 30 Tage sein. Sie wird vom Kunden gemeinsam mit dem Förderantrag online eingebracht.

Achtung: Service- und Wartungsarbeiten sowie Reparaturdienstleistungen im Rahmen von Garantie- oder Gewährleistungsansprüchen sind von der neuen Förderung ausgenommen.

Das Antragsformular finden Sie unter https://portal.ktn.gv.at/Forms/AFS/UW80.

Quelle: Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 8 Umwelt, Energie und Naturschutz

Heizen - aber richtig!

Der Sommer neigt sich dem Ende zu und die Heizperiode startet wieder mit dem kürzer werden der Tage und den dadurch sinkenden Temperaturen. Nachdem die Heizung winterfit gemacht wurde, ist es besonders wichtig darauf zu achten, wie man diese nun möglichst energieeffizient und kostensparend nützt.

  1. Weniger ist mehr

Je niedriger die Temperatur, desto mehr spart man Energie. Natürlich heißt das nicht, dass man frieren muss, grundsätzlich sollten aber folgende Raumtemperaturen herangezogen werden: in Wohnbereichen sowie Kinderzimmern 20 bis 22 Grad, im Schlafzimmer und der Küche ca. 18 Grad und im Badezimmer kann es mit 22 bis 24 Grad ruhig ein wenig wärmer sein.

Aber Achtung: weniger als 16 Grad sollten die Räume nicht haben, sonst droht nämlich die Gefahr von Schimmelbildung.

  • 2.Regelmäßig Lüften

Das richtige Lüften spielt beim energieeffizienten Heizen mindestens eine genauso große Rolle wie das Heizen selber. Wer zu wenig oder falsch lüftet, der kann sich kaum etwas ersparen und auch hier die Schimmelbildung begünstigen.

Mehrmals am Tag für ein paar Minuten stoßlüften, anstatt die Fenster zu kippen kann dem entgegenwirken. Ebenfalls ist darauf zu achten, dass das Thermostat während des Lüftens ausgeschalten ist - danach aber nicht wieder auf das Einschalten vergessen!

  • 3.Temperatur reduzieren bei Abwesenheit

Ist niemand zuhause, muss auch die Heizung nicht voll aufgedreht sein. Auf keinen Fall sollte man aber den Heizkörper komplett abschalten, da sonst die Räume auskühlen und das Heizen danach viel mehr Energie verbraucht. Besser man stellt das Thermostat auf eine niedrige Stufe und erhöht diese bei Anwesenheit dann wieder entsprechend.

  • 4.Heizkörper freihalten

Unbedingt die Heizkörper freihalten und auf keinen Fall die Wäsche darauf trocknen oder anderwärtig verstellen. Einerseits verbraucht man dadurch zu viel Energie, da der Raum nicht mehr genügend geheizt werden kann, andererseits erhöht sich die Luftfeuchtigkeit und auch hier droht dann Schimmel.

Quelle: Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 8 Umwelt, Energie und Naturschutz


Reparaturbonus Kärnten: Reparieren statt Wegwerfen


Energieschauplätze in Kärnten und Slowenien entdecken

Das Projekt NEKTEO (Nachhaltige Energie für Kommunen / Trajnostna energija za občine) ist ein von der EU gefördertes Projekt zwischen Kärnten und Slowenien. Im Rahmen des Projektes werden nachhaltige und dauerhafte Aktivitäten zur Steigerung der Energieeffizienz in Kommunen umgesetzt – die Einrichtung von Energieschauplätzen ist eine dieser Maßnahmen.

Diese Vorzeigeprojekte aus Kärnten und Slowenien, welche man noch bis Jahresende besuchen kann, zeigen sehr gute Musterbeispiele aus den Bereichen Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Bildung und Forschung sowie Mobilität. Sie sind leicht und schnell anhand einer Übersichtskarte (unter www.nekteo.eu) zu finden und bieten einen lehrreichen und spannenden Ausflug für die ganze Familie.


Klimafreundliches Grillen

Wussten Sie, dass beim Grillen rund 95 Prozent (!!!) der CO2-Emmissionen auf die Wahl des Grillgutes fallen und dass Brennstoff nicht gleich Brennstoff ist?

Wenn Sie den ultimativen Grillspaß haben und zudem nachhaltig sowie klimafreundlich grillen möchten, dann sollten Sie folgende Tipps beachten:

Den richtigen Grill wählen

Wenn Sie sich überlegen, einen neuen Grill anzuschaffen, dann achten Sie darauf, dass dieser klimafreundlich ist. Ein Solar- oder Elektrogrill eignet sich dafür besonders – Sie vermeiden jede Menge CO2 und müssen trotzdem nicht auf das Grillerlebnis verzichten.

Brennstoff aus nachhaltiger Waldwirtschaft verwenden

Haben Sie schon einen Holz(kohle)grill zuhause - dann sollten Sie sich einen nachhaltigen und, wenn möglich, heimischen Brennstoff zulegen. Buchen- oder Birkenholz eignen sich ideal dafür und geben Ihrem Grillgut zudem eine feine Rauchnote. Das gleiche gilt, wenn Sie lieber Holzkohle oder Briketts verwenden.

Die Wahl des Grillgutes

Natürlich gehören auf den Grill auch ein saftiges Stück Fleisch oder ein frischer Fisch. Wie wäre es aber einmal mit mehr regionalem und saisonalem Gemüse sowie Grillkäse, um das Klima zu schonen?

Das richtige Anzünden

Finger weg von chemischen Grillanzündern – greifen Sie lieber zu (flüssigen) Anzündern, die auf Pflanzenbasis basieren oder versuchen Sie es einmal mit einer Wellpappe in Pyramidenform.

Mehrweg statt Einweg

Mehrweg-Grilltassen finden Sie passend zur Sommerzeit in fast jedem Supermarkt. Sie schonen nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt, da Sie dadurch viel weniger Müll produzieren. Achten Sie auch beim Kauf der Getränke auf Mehrweg- statt Einweg-Flaschen.

   

Wenn Sie diese einfachen Tipps beachten, können Sie nicht nur etwas für Klima und Umwelt, sondern auch für Ihren Geldbeutel tun und die Grillzeit umso mehr im Kreise Ihrer Liebsten genießen.

Quelle: Amt der Kärntner Landesregierung, Abt. 8 – Umwelt, Energie und Naturschutz, SG Klimaschutz- und Energieeffizienz


ökofit Kärnten – Effizienzberatung (nicht nur) für Betriebe

Logo ökofit

Seit 2010 werden im Rahmen des Regionalprogramms ökofit Kärnten Effizienzberatungen für Kärntner Betriebe gefördert. Ab nun können auch wieder Beratungen für Gemeinden (bzw. Vereine und/oder Einrichtungen mit nicht marktbestimmter Tätigkeit) gefördert werden!

Grundsätzlich wird der tatsächliche Aufwand einer Beratungsleistung gefördert. Die maximal förderbaren Kosten pro Beratungstag (8 Stunden) sind mit einem Tagsatz von € 650 (netto) begrenzt, wobei die Förderintensität rund 69% der förderbaren Kosten beträgt. Somit ergibt sich, je nach gewählter Beratungsleistung (Modul) eine Förderhöhe von maximal € 448 - €°8.960. Die maximale Beratungsdauer variiert, je nach gewählter Beratungsleistung, zwischen einem Tag und 20 Tagen.

Es gelten somit grundsätzlich dieselben Voraussetzungen und Förderhöhen wie bei Unternehmen mit marktbestimmter Tätigkeit.

Wichtig: Der Förderantrag muss vor dem Beginn der Beratung eingereicht und genehmigt werden!

Weitere Informationen und Unterlagen (Förderanträge) finden Sie unter www.oekofit.at


Klimawandelanpassung: fit in die Zukunft

Auch wenn sich mit dem aktuellen Mai einer der kältesten der letzten 40 Jahre zu Ende neigt, die Folgen der Erderwärmung zeigen sich immer deutlicher: Temperaturextreme, Hitzewellen, Starkregen oder ausbleibender Schnee sorgen immer wieder für Schlagzeilen und stellen uns vor neue Herausforderungen.

Zusätzlich zu den unverzichtbaren Aktivitäten im Klimaschutz braucht es daher auch Maßnahmen zur Anpassung an die bereits heute spürbaren und zukünftigen Auswirkungen des Klimawandels. Anpassung an den Klimawandel bedeutet dabei, mit geeigneten Maßnahmen auf die Klimaänderungen – auch vorausschauend – zu reagieren, um Schäden zu vermeiden und sich ergebende Chancen zu nutzen.

Die Gemeinde ist dabei für viele Bereiche zuständig, die von den Folgen des Klimawandels betroffen sind. Dazu zählen z.B. das Bauwesen, die örtliche Raumplanung, die Wasserver- und -entsorgung, der Katastrophenschutz oder die Errichtung und Erhaltung der Gemeindestraßen.

Aber auch jede einzelne Bürgerin und jeder einzelne Bürger soll gewappnet sein. Haben Sie für den Katastrophenfall alles Notwendige vorrätig? Wie verhalten Sie sich z.B. bei Hitzewellen - vor allem in der Pflege von Angehörigen? Wie geht man vernünftig mit der kostbaren Ressource Wasser um? Auch Land- und ForstwirtInnen stehen vor neuen Herausforderungen und Chancen.

Kompetente Beratung zur Klimawandelanpassung in allen Bereichen erhält man bei der Abteilung 8 beim Amt der Kärntner Landesregierung sowie im Internet z.B. unter www.klimawandelanpassung.at.