e5 - Energieeffiziente Gemeinde

e5 - was steckt dahinter?

Ziel des Programms ist es, in den Gemeinden eine kontinuierliche und schrittweise Entwicklung zu mehr Energieeffizienz in Gang zu setzen und diese auch entsprechend zu würdigen. Gemeinden, die Energiepolitik für sich zum Schwerpunkt machen wollen, werden aktiv unterstützt. 

Durch Energieeinsparung und bessere Energieausnutzung können wichtige Beiträge zur Verringerung der Umweltbelastung erbracht werden. Das e5 Programm bietet ein professionelles Projektmanagement für Gemeinden auf ihrem Weg in eine umweltverträgliche Energiezukunft. 

(Quelle: energie:bewusst Kärnten)

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Klimafreundliches Grillen

Wussten Sie, dass beim Grillen rund 95 Prozent (!!!) der CO2-Emmissionen auf die Wahl des Grillgutes fallen und dass Brennstoff nicht gleich Brennstoff ist?

Wenn Sie den ultimativen Grillspaß haben und zudem nachhaltig sowie klimafreundlich grillen möchten, dann sollten Sie folgende Tipps beachten:

Den richtigen Grill wählen

Wenn Sie sich überlegen, einen neuen Grill anzuschaffen, dann achten Sie darauf, dass dieser klimafreundlich ist. Ein Solar- oder Elektrogrill eignet sich dafür besonders – Sie vermeiden jede Menge CO2 und müssen trotzdem nicht auf das Grillerlebnis verzichten.

Brennstoff aus nachhaltiger Waldwirtschaft verwenden

Haben Sie schon einen Holz(kohle)grill zuhause - dann sollten Sie sich einen nachhaltigen und, wenn möglich, heimischen Brennstoff zulegen. Buchen- oder Birkenholz eignen sich ideal dafür und geben Ihrem Grillgut zudem eine feine Rauchnote. Das gleiche gilt, wenn Sie lieber Holzkohle oder Briketts verwenden.

Die Wahl des Grillgutes

Natürlich gehören auf den Grill auch ein saftiges Stück Fleisch oder ein frischer Fisch. Wie wäre es aber einmal mit mehr regionalem und saisonalem Gemüse sowie Grillkäse, um das Klima zu schonen?

Das richtige Anzünden

Finger weg von chemischen Grillanzündern – greifen Sie lieber zu (flüssigen) Anzündern, die auf Pflanzenbasis basieren oder versuchen Sie es einmal mit einer Wellpappe in Pyramidenform.

Mehrweg statt Einweg

Mehrweg-Grilltassen finden Sie passend zur Sommerzeit in fast jedem Supermarkt. Sie schonen nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt, da Sie dadurch viel weniger Müll produzieren. Achten Sie auch beim Kauf der Getränke auf Mehrweg- statt Einweg-Flaschen.

   

Wenn Sie diese einfachen Tipps beachten, können Sie nicht nur etwas für Klima und Umwelt, sondern auch für Ihren Geldbeutel tun und die Grillzeit umso mehr im Kreise Ihrer Liebsten genießen.

Quelle: Amt der Kärntner Landesregierung, Abt. 8 – Umwelt, Energie und Naturschutz, SG Klimaschutz- und Energieeffizienz


ökofit Kärnten – Effizienzberatung (nicht nur) für Betriebe

Logo ökofit

Seit 2010 werden im Rahmen des Regionalprogramms ökofit Kärnten Effizienzberatungen für Kärntner Betriebe gefördert. Ab nun können auch wieder Beratungen für Gemeinden (bzw. Vereine und/oder Einrichtungen mit nicht marktbestimmter Tätigkeit) gefördert werden!

Grundsätzlich wird der tatsächliche Aufwand einer Beratungsleistung gefördert. Die maximal förderbaren Kosten pro Beratungstag (8 Stunden) sind mit einem Tagsatz von € 650 (netto) begrenzt, wobei die Förderintensität rund 69% der förderbaren Kosten beträgt. Somit ergibt sich, je nach gewählter Beratungsleistung (Modul) eine Förderhöhe von maximal € 448 - €°8.960. Die maximale Beratungsdauer variiert, je nach gewählter Beratungsleistung, zwischen einem Tag und 20 Tagen.

Es gelten somit grundsätzlich dieselben Voraussetzungen und Förderhöhen wie bei Unternehmen mit marktbestimmter Tätigkeit.

Wichtig: Der Förderantrag muss vor dem Beginn der Beratung eingereicht und genehmigt werden!

Weitere Informationen und Unterlagen (Förderanträge) finden Sie unter www.oekofit.at


Energieschauplätze:  Kärnten und Slowenien anders entdecken

Einmal im Sommer mit der Familie gemeinsam Aktivitäten setzen, die etwas vom herkömmlichen Bade- und Wanderschema abweichen oder auch mit diesen kombiniert werden können – hier bieten sich die NEKTEO Energieschauplätze in Kärnten und auch Slowenien an.

Das Projekt NEKTEO (Nachhaltige Energie für Kommunen / Trajnostna energija za občine) ist ein von der EU gefördertes Projekt zwischen Kärnten und Slowenien. Im Rahmen des Projektes werden nachhaltige und dauerhafte Aktivitäten zur Steigerung der Energieeffizienz in Kommunen umgesetzt, die Einrichtung von Energieschauplätzen ist eine dieser Maßnahmen.

Die Energieschauplätze zeigen viele sehr gute Musterbeispiele aus den Bereichen Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Bildung und Forschung sowie Mobilität. Es sind Vorzeigeprojekte aus Kärnten und Slowenien. Alle ausgewählten Energieschauplätze können besucht werden – sie sind leicht und schnell anhand einer Übersichtskarte zu finden.

Zu finden sind sie auch auf der Website www.nekteo.eu und können natürlich auch mehrmals besucht werden.


Klimawandelanpassung: fit in die Zukunft

Auch wenn sich mit dem aktuellen Mai einer der kältesten der letzten 40 Jahre zu Ende neigt, die Folgen der Erderwärmung zeigen sich immer deutlicher: Temperaturextreme, Hitzewellen, Starkregen oder ausbleibender Schnee sorgen immer wieder für Schlagzeilen und stellen uns vor neue Herausforderungen.

Zusätzlich zu den unverzichtbaren Aktivitäten im Klimaschutz braucht es daher auch Maßnahmen zur Anpassung an die bereits heute spürbaren und zukünftigen Auswirkungen des Klimawandels. Anpassung an den Klimawandel bedeutet dabei, mit geeigneten Maßnahmen auf die Klimaänderungen – auch vorausschauend – zu reagieren, um Schäden zu vermeiden und sich ergebende Chancen zu nutzen.

Die Gemeinde ist dabei für viele Bereiche zuständig, die von den Folgen des Klimawandels betroffen sind. Dazu zählen z.B. das Bauwesen, die örtliche Raumplanung, die Wasserver- und -entsorgung, der Katastrophenschutz oder die Errichtung und Erhaltung der Gemeindestraßen.

Aber auch jede einzelne Bürgerin und jeder einzelne Bürger soll gewappnet sein. Haben Sie für den Katastrophenfall alles Notwendige vorrätig? Wie verhalten Sie sich z.B. bei Hitzewellen - vor allem in der Pflege von Angehörigen? Wie geht man vernünftig mit der kostbaren Ressource Wasser um? Auch Land- und ForstwirtInnen stehen vor neuen Herausforderungen und Chancen.

Kompetente Beratung zur Klimawandelanpassung in allen Bereichen erhält man bei der Abteilung 8 beim Amt der Kärntner Landesregierung sowie im Internet z.B. unter www.klimawandelanpassung.at.