e5 - Energieeffiziente Gemeinde

e5 - was steckt dahinter?

Ziel des Programms ist es, in den Gemeinden eine kontinuierliche und schrittweise Entwicklung zu mehr Energieeffizienz in Gang zu setzen und diese auch entsprechend zu würdigen. Gemeinden, die Energiepolitik für sich zum Schwerpunkt machen wollen, werden aktiv unterstützt. 

Durch Energieeinsparung und bessere Energieausnutzung können wichtige Beiträge zur Verringerung der Umweltbelastung erbracht werden. Das e5 Programm bietet ein professionelles Projektmanagement für Gemeinden auf ihrem Weg in eine umweltverträgliche Energiezukunft. 

(Quelle: energie:bewusst Kärnten)

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Kellerlüften – auch im Winter nicht zu vernachlässigen!

Wer im Winter unter anderem seine Wäsche im Keller trocknet, sollte unbedingt darauf achten, dass dieser mit der Zeit nicht zu feucht wird, denn so kann sich Schimmel bilden.

Hier einige Tipps, um dem entgegen zu steuern:

  • Zunächst sollte die Luftfeuchtigkeit kontrolliert werden – diese liegt idealerweise zwischen 40 und 60 Prozent. Messen kann man diese mit einem sogenannten Hygrometer, welches man im Baumarkt oder Elektronikfachgeschäft kaufen kann.
  • Regelmäßiges Lüften, nicht nur in den Wohnräumen, sondern auch im Keller, ist das Um- und Auf. Spätestens, wenn sich die Luftfeuchtigkeit über dem Maximalwert von 60 Prozent befindet, sollte ein Luftaustausch stattfinden. Die Fenster rund zehn Minuten lang vollständig öffnen, sodass die frische Winterluft gleichmäßig reinströmen kann (Stoßlüften). Gegenüberliegende Fenster sollten, wenn möglich, gleichzeitig geöffnet werden (Querlüften).
  • Im Wasch- und Trockenraum können die Fenster bei milden Temperaturen gekippt bleiben, aber stets auf die Luftfeuchtigkeit achten!
  • Bei Regen oder Schnee bzw. wenn sich die Luftfeuchtigkeit im Raum im Idealbereich befindet, die Fenster geschlossen halten.
  • Achtung: Immer beim Lüften anwesend sein, damit man kein Fenster offen vergisst und so der Keller am Ende noch feuchter ist als vorher.



ökofit Kärnten – Effizienzberatung (nicht nur) für Betriebe

Logo ökofit

Seit 2010 werden im Rahmen des Regionalprogramms ökofit Kärnten Effizienzberatungen für Kärntner Betriebe gefördert. Ab nun können auch wieder Beratungen für Gemeinden (bzw. Vereine und/oder Einrichtungen mit nicht marktbestimmter Tätigkeit) gefördert werden!

Grundsätzlich wird der tatsächliche Aufwand einer Beratungsleistung gefördert. Die maximal förderbaren Kosten pro Beratungstag (8 Stunden) sind mit einem Tagsatz von € 650 (netto) begrenzt, wobei die Förderintensität rund 69% der förderbaren Kosten beträgt. Somit ergibt sich, je nach gewählter Beratungsleistung (Modul) eine Förderhöhe von maximal € 448 - €°8.960. Die maximale Beratungsdauer variiert, je nach gewählter Beratungsleistung, zwischen einem Tag und 20 Tagen.

Es gelten somit grundsätzlich dieselben Voraussetzungen und Förderhöhen wie bei Unternehmen mit marktbestimmter Tätigkeit.

Wichtig: Der Förderantrag muss vor dem Beginn der Beratung eingereicht und genehmigt werden!

Weitere Informationen und Unterlagen (Förderanträge) finden Sie unter www.oekofit.at



Neue Richtlinien zur Kärntner Wohnbauförderung 2020

Das neue Jahr startet mit einer guten Nachricht: Die neuen Richtlinien zur Kärntner Wohnbauförderung 2020 sind da – und es gibt einige Änderungen, die für den einen oder anderen interessant sein könnten.

Die wichtigsten Änderungen und weitere Informationen dazu finden Sie unter www.wohnbau.ktn.gv.at.

Vor-Ort-Energieberatung

Und wer sich vorher gut beraten lassen möchte, der kann sich einen Energieberater/eine Energieberaterin des Netzwerks Energieberatung Kärnten (netEB) kostenlos nach Hause holen.

Zuerst verschafft sich der Spezialist/die Spezialistin einen Überblick über das Gebäude, die Haustechnik sowie den allgemeinen Energieverbrauch. Anschließend ermittelt er/sie die möglichen Energiesparpotentiale und definiert die Umsetzungsmaßnahmen – maßgeschneidert auf Ihren Bedarf und Ihre finanziellen Möglichkeiten.

Weitere Informationen und eine Liste der aktiven BeraterInnen finden Sie unter www.neteb-kärnten.at

Quelle: Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 8 Umwelt, Energie und Naturschutz, SG Klimaschutz und Energieeffizienz

Quelle: Verein Energie-, Natur-, Umwelt- und Klimaschutz Kärnten (ENUK-K)


Umweltfreundliche Neujahrsvorsätze

Das alte Jahr neigt sich dem Ende zu und viele stellen sich schon wieder die Frage, welche Neujahrsvorsätze sie sich diesmal vornehmen wollen. Wie wäre es, wenn man etwas Gutes für die Umwelt tut und sich folgende Punkte auf die Liste setzt:

Nachhaltig, saisonal und regional einkaufen

Die Auswahl an Lebensmitteln ist enorm und oft weiß man gar nicht mehr, was man nehmen soll. Wer bewusster einkauft und auf saisonale sowie regionale Produkte (am besten beim Bauern in der Nähe) achtet, der befindet sich schon auf dem richtigen Weg. Um seinen Energiehaushalt wieder aufzufüllen einfach zu (BIO) Äpfeln aus der Region statt zu Erdbeeren aus anderen Ländern greifen.

 

Plastikmüll reduzieren

Beim Einkaufen nicht nur auf die Regionalität, sondern auch auf die Verpackung achten – diese sollte ganz oder teilweise aus einer Biomasse bestehen und/oder biologisch abbaubar sein. Noch besser ist es, zu offenen Lebensmitteln (z.B. Obst und Gemüse) zu greifen und dabei nachhaltige, wiederverwendbare Baumwolltaschen zu verwenden.

 

Weniger Flug- und/oder Kreuzfahrtschiffsreisen

Wenn der wohlverdiente Urlaub naht, zieht es viele in die weite Welt hinaus. Wie wäre es aber mit einem Heimaturlaub: Einmal im Jahr eine Flug- oder Schiffsreise weniger und die Vielfalt des eigenen Landes entdecken. Will man die Nachbarländer bereisen, sollte man sich ein bis zwei Tage mehr einplanen und dann z.B. mit dem Zug anreisen. Dies spart nicht nur CO2, man darf sich während der Fahrt auch an der Natur erfreuen und kann hier schon einiges erleben.

 

Mehr öffentliche Verkehrsmittel

Wer im Alltag mehr auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigt, tut auch einiges für seine Umwelt. Ab und zu den Bus oder Zug zu nehmen bringt zudem auch Abwechslung zum ständigen Autofahren. Und auch in die Arbeit gelangt man so bequemer und stressfreier. Die Zeit kann genutzt werden, um Zeitung zu lesen, frühstücken oder auch um sein Nickerchen zu verlängern und so voller Energie in den Tag zu starten.

 

Strom sparen

Vom Umstieg auf LED-Beleuchtung und energieeffiziente Geräte, über Kochen mit Deckel und Restwärme nutzen bis hin zum Stilllegen von nicht gebrauchten Elektrogeräten, gibt es im Bereich des Stromsparens vieles, was man beachten kann. Am Ende des Jahres bekommt man mit einfachen Tipps und Tricks nicht nur viel Geld zurück, sondern verringert auch den CO2-Ausstoß und somit seinen ökologischen Fußabdruck.


Quelle: klima:aktiv sowie Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 8 Umwelt, Energie und Naturschutz, SG Klimaschutz und Energieeffizienz


Energieschauplätze:  Kärnten und Slowenien anders entdecken

Einmal im Sommer mit der Familie gemeinsam Aktivitäten setzen, die etwas vom herkömmlichen Bade- und Wanderschema abweichen oder auch mit diesen kombiniert werden können – hier bieten sich die NEKTEO Energieschauplätze in Kärnten und auch Slowenien an.

Das Projekt NEKTEO (Nachhaltige Energie für Kommunen / Trajnostna energija za občine) ist ein von der EU gefördertes Projekt zwischen Kärnten und Slowenien. Im Rahmen des Projektes werden nachhaltige und dauerhafte Aktivitäten zur Steigerung der Energieeffizienz in Kommunen umgesetzt, die Einrichtung von Energieschauplätzen ist eine dieser Maßnahmen.

Die Energieschauplätze zeigen viele sehr gute Musterbeispiele aus den Bereichen Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Bildung und Forschung sowie Mobilität. Es sind Vorzeigeprojekte aus Kärnten und Slowenien. Alle ausgewählten Energieschauplätze können besucht werden – sie sind leicht und schnell anhand einer Übersichtskarte zu finden.

Zu finden sind sie auch auf der Website www.nekteo.eu und können natürlich auch mehrmals besucht werden.


netEB - kostenlose Energieberatung für Kärntner Haushalte

Den Energieverbrauch reduzieren, dadurch Geld sparen und gleichzeitig einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz leisten –  die BeraterInnen des Netzwerks Energieberatung Kärnten (netEB) helfen Ihnen all das unter einen Hut zu bringen!

 

Holen Sie sich Ihren persönlichen Berater ins Haus

Im Rahmen der vom Land Kärnten initiierten Aktion erhalten Sie eine kostenlose und genau auf Ihren Bedarf abgestimmte Energieberatung, produktneutrale Informationen zur Sanierung Ihres Gebäudes oder der Haustechnik sowie leicht umsetzbare Energiespartipps für das tägliche Leben. Die kompetenten EnergieberaterInnen informieren Sie außerdem detailliert über die Vielzahl von Fördermöglichkeiten.

 

Lassen Sie sich Ihren maßgeschneiderten Energiesparplan erstellen!

Die netEB-BeraterInnen verschaffen sich während der Vor-Ort-Energieberatung einen Überblick über das Gebäude, die Haustechnik und den sonstigen Energieverbrauch wie z.B. E-Geräte, Beleuchtung, Stand-by, usw.. Egal ob eine thermische Gebäudesanierung, eine Heizungsumstellung, die Errichtung einer Photovoltaikanlage oder der Austausch von Elektrogeräten. Alles wird analysiert, nichts wird vergessen. Die BeraterInnen ermitteln die möglichen Einsparpotentiale die sinnvollen Umsetzungsmaßnahmen werden definiert. Maßgeschneidert auf Ihren Bedarf und Ihre finanziellen Möglichkeiten.

 

Ihre Vorteile im Überblick

  • Geförderte Vor-Ort-Beratung von erfahrenen Spezialisten/Spezialistinnen
  • Produktneutrale Information von unabhängigen BeraterInnen
  • Kompetente Entscheidungshilfe bei allen Energieeffizienzmaßnahmen
  • Detaillierte Informationen zu allen Förderungsmöglichkeiten
  • Nachhaltige Reduktion des Energieverbrauchs
  • Enorme Energie- und Geldersparnis
  • Ihr aktiver Beitrag zum Umweltschutz


Wie Sie zu Ihrer kostenlosen Vor-Ort-Energieberatung kommen finden Sie unter www.neteb-kärnten.at

Klimawandelanpassung: fit in die Zukunft

Auch wenn sich mit dem aktuellen Mai einer der kältesten der letzten 40 Jahre zu Ende neigt, die Folgen der Erderwärmung zeigen sich immer deutlicher: Temperaturextreme, Hitzewellen, Starkregen oder ausbleibender Schnee sorgen immer wieder für Schlagzeilen und stellen uns vor neue Herausforderungen.

Zusätzlich zu den unverzichtbaren Aktivitäten im Klimaschutz braucht es daher auch Maßnahmen zur Anpassung an die bereits heute spürbaren und zukünftigen Auswirkungen des Klimawandels. Anpassung an den Klimawandel bedeutet dabei, mit geeigneten Maßnahmen auf die Klimaänderungen – auch vorausschauend – zu reagieren, um Schäden zu vermeiden und sich ergebende Chancen zu nutzen.

Die Gemeinde ist dabei für viele Bereiche zuständig, die von den Folgen des Klimawandels betroffen sind. Dazu zählen z.B. das Bauwesen, die örtliche Raumplanung, die Wasserver- und -entsorgung, der Katastrophenschutz oder die Errichtung und Erhaltung der Gemeindestraßen.

Aber auch jede einzelne Bürgerin und jeder einzelne Bürger soll gewappnet sein. Haben Sie für den Katastrophenfall alles Notwendige vorrätig? Wie verhalten Sie sich z.B. bei Hitzewellen - vor allem in der Pflege von Angehörigen? Wie geht man vernünftig mit der kostbaren Ressource Wasser um? Auch Land- und ForstwirtInnen stehen vor neuen Herausforderungen und Chancen.

Kompetente Beratung zur Klimawandelanpassung in allen Bereichen erhält man bei der Abteilung 8 beim Amt der Kärntner Landesregierung sowie im Internet z.B. unter www.klimawandelanpassung.at.

Neuauflage der Sanierungsoffensive

Nachdem es im Jänner durch die aktuelle Wohnbauförderung (WBF) des Landes Kärntens mit dem Schwerpunkt „Raus aus dem Öl“ schon gute Nachrichten für alle Ölkesselbesitzer gab, wird diese aktuell durch die Neuauflage der Sanierungsoffensive des Bundes gesteigert. Holen Sie sich Beim Ausstieg aus einem fossilen Heizsystem auf ein alternatives Heizsystem den „Raus aus dem Öl Bonus“ mit bis zu 5.000 zusätzlichen Euro zur WBF und mit dem Sanierungsscheck 2019 eine Förderung für die thermische Sanierung Ihres Hauses von bis zu 6.000 Euro. Infos dazu unter:  https://www.umweltfoerderung.at/index.php?id=618

Seit 1. März 2019 gibt es aber auch weitere Förderungen für die Errichtung von Holzheizungen, Solar- und Photovoltaikanlagen (bis max. 5 kWp) durch den  Klima- und Energiefonds. Infos dazu unter:  https://www.klimafonds.gv.at/ausschreibungen/

Wer eine Förderung für eine größere Photovoltaikanlage bzw. einen Stromspeicher erhalten will, der muss schnell sein. Die Antragstellung für PV-Anlagen und Stromspeicher ist ab dem 11.03.2019, 17:00 Uhr MEZ, ausschließlich via Ticketsystem auf der OeMAG-Homepage möglich. https://www.oem-ag.at/de/foerderung

Was tun, wenn man sich im Förderdschungel nicht mehr auskennt? Nutzen Sie die kompetente Beratung durch einen kostenlosen Vor-Ort-Energiecheck eines Energieberaters. Nähere Infos unter: https://www.ktn.gv.at/Themen-AZ/Details?thema=119&subthema=152&detail=865


E-Mobilitätsoffensive- jetzt Förderung sichern

Um den Verkehr effizienter und umweltfreundlicher zu gestalten, haben Umwelt- und Verkehrsministerium in Zusammenarbeit mit Wirtschaftspartnern das Aktionspaket zur Förderung der Elektromobilität mit erneuerbarer Energie in Österreich überarbeitet und verlängert.

E-Mobilität ist ein wesentlicher Bestandteil der Umstellung unserer Verkehrssysteme. Die meisten Wege sind verhältnismäßig kurz und können problemlos mit E-Fahrzeugen zurückgelegt werden. Deshalb ist die E-Mobilität ein Kernelement der #mission2030, der Klima- und Energiestrategie. Das Förderpaket für E-Mobilität wird für die Jahre 2019 und 2020 neu aufgelegt. Es hat ein Gesamtvolumen von 93 Millionen Euro für beide Jahre.

Die wichtigsten Fördersätze für Private:

  • E-PKW (Elektroantrieb und Brennstoffzelle)                        3.000 Euro
  • Plug-in-Hybride und Range Extender                                  1.500 Euro
  • Wallbox (Heimladestation) oder intelligentes Ladekabel      200 Euro
  • Ladestation in Mehrparteienhaus                                         600 Euro
  • E-Zweirad Klasse L1e                                                          700 Euro
  • E-Zweirad Klasse L3e                                                          1.000 Euro
  • E-Transportrad und Transportrad für Private                       400 Euro

Förderhöhen sind Pauschalsätze, die mit maximal 30 Prozent der förderfähigen Kosten begrenzt sind. Die Online-Registrierung sowie Einreichung von Förderungsanträgen erfolgt über die Abwicklungsstelle KPC unter www.umweltfoerderung.at. Weitere Förderkriterien und Förderungen für Betriebe, Gebietskörperschaften und Vereine finden sich ebenfalls unter www.umweltfoerderung.at. Einreichungen sind ab dem 1. März 2019 möglich.